Ziel sind mehr Stimmen
09.03.2012 - BAD SOBERNHEIM Von Manfred Petzholdt Allgemeine Zeitung
LIBERALE Ewald Plew bleibt Vorsitzender / „Tag der FDP“ geplant
„Es ist sehr schwer, bei der politischen Gestaltung in der Stadt mitzuwirken“, bemängelte Ewald Plew, der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes, bei seinem Rückblick in der Mitgliederversammlung im Steinhardter Weingut Simon.
Plew begründete diese Einschätzung mit dem Umstand, dass die FDP in keinem städtischen Ausschuss vertreten sei. Deshalb habe die Partei nur ein bedingtes Mitspracherecht. Viele Vorhaben und auch Probleme würden ja in den Ausschüssen besprochen und auch schon Entscheidungen vorbereitet, im Stadtrat würde das dann nur kurz beraten und entschieden. Deshalb ist es für Vorsitzenden Plew ein wichtiges Ziel, bei der nächsten Kommunalwahl mehr Stimmen zu erhalten, um damit im Stadtrat einen Fraktionsstatus zu erreichen.
Doch insgesamt sieht Plew die Freien Demokraten in der Kommunalpolitik auf einem guten Weg. Zu allen wichtigen Themen nehme die FDP in der Stadt Stellung. Doch leider sei das schlechte Gesamtbild der Liberalen, bedingt durch die Querelen in Berlin, nicht wegzudiskutieren.
Bald wieder in die Spur kommen
Was in Berlin geboten werde, sei nicht lustig; er hoffe, dass „die Mandatsträger in der Hauptstadt wieder in die Spur kommen“, wünscht sich Plew. Scherzhaft meinte der Vorsitzende, in Bad Sobernheim würde man den negativen Bundestrend drehen, denn mit der 19-jährigen Svenja Meyer konnte er zur Versammlung ein neues Mitglied begrüßen.
Bei der folgenden Diskussion schlug Andreas Meyer vor, doch mindestens einmal im Jahr einen „Tag der FDP“ zu kreieren. Gemeinsam mit dem Amtsverband könne man an diesem Tag zu aktuellen Themen Stellung beziehen. Besonders dachte Meyer auch an Themen, mit denen man die Jugend erreichen könne. Martin Mann und Jürgen Reinhard unterstützten die Idee.
Reinhard hatte bei einer FDP-Veranstaltung in Kirn bereits mit Volker Wissing, dem Landesvorsitzenden, gesprochen, der gerne zu einer Veranstaltung nach Bad Sobernheim kommen würde. Auch Elke Hoff, die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP im Bundestag, könnte in die Felkestadt eingeladen werden. Denn hier am ehemaligen Bundeswehr-Standort würde man viele Ehemaligen damit ansprechen, denkt Reinhard.
Für Plew wird zudem nur wenig für junge Menschen geboten. Ein Musikevent, etwa ein Festival für junge Leute, könnte er sich in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum vorstellen.
Unter der Leitung von Carsten Dierks wurden die Neuwahlen durchgeführt. Vorsitzender bleibt Ewald Plew, der mit Carsten Dierks und Martin Mann zwei Vertreter hat. Neuer Schriftführer ist Martin Jung; zu Beisitzern wurden Elke Zedlitz und Svenja Meyer gewählt. „Mit diesem Team können wir antreten, das macht Mut“, stellte Vorsitzender Plew zum Abschluss der Versammlung fest.
Bild: Vorsitzender Ewald Plew und die beiden Vertreter Carsten Dierks und Martin Mann. Sitzend die Beisitzer Elke Zedlitz (links) und Svenja Meyer. Foto: Manfred Petzholdt
Ziel sind mehr Stimmen
09.03.2012 - BAD SOBERNHEIM Von Manfred Petzholdt Allgemeine Zeitung
LIBERALE Ewald Plew bleibt Vorsitzender / „Tag der FDP“ geplant
„Es ist sehr schwer, bei der politischen Gestaltung in der Stadt mitzuwirken“, bemängelte Ewald Plew, der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes, bei seinem Rückblick in der Mitgliederversammlung im Steinhardter Weingut Simon.
Plew begründete diese Einschätzung mit dem Umstand, dass die FDP in keinem städtischen Ausschuss vertreten sei. Deshalb habe die Partei nur ein bedingtes Mitspracherecht. Viele Vorhaben und auch Probleme würden ja in den Ausschüssen besprochen und auch schon Entscheidungen vorbereitet, im Stadtrat würde das dann nur kurz beraten und entschieden. Deshalb ist es für Vorsitzenden Plew ein wichtiges Ziel, bei der nächsten Kommunalwahl mehr Stimmen zu erhalten, um damit im Stadtrat einen Fraktionsstatus zu erreichen.
Doch insgesamt sieht Plew die Freien Demokraten in der Kommunalpolitik auf einem guten Weg. Zu allen wichtigen Themen nehme die FDP in der Stadt Stellung. Doch leider sei das schlechte Gesamtbild der Liberalen, bedingt durch die Querelen in Berlin, nicht wegzudiskutieren.
Bald wieder in die Spur kommen
Was in Berlin geboten werde, sei nicht lustig; er hoffe, dass „die Mandatsträger in der Hauptstadt wieder in die Spur kommen“, wünscht sich Plew. Scherzhaft meinte der Vorsitzende, in Bad Sobernheim würde man den negativen Bundestrend drehen, denn mit der 19-jährigen Svenja Meyer konnte er zur Versammlung ein neues Mitglied begrüßen.
Bei der folgenden Diskussion schlug Andreas Meyer vor, doch mindestens einmal im Jahr einen „Tag der FDP“ zu kreieren. Gemeinsam mit dem Amtsverband könne man an diesem Tag zu aktuellen Themen Stellung beziehen. Besonders dachte Meyer auch an Themen, mit denen man die Jugend erreichen könne. Martin Mann und Jürgen Reinhard unterstützten die Idee.
Reinhard hatte bei einer FDP-Veranstaltung in Kirn bereits mit Volker Wissing, dem Landesvorsitzenden, gesprochen, der gerne zu einer Veranstaltung nach Bad Sobernheim kommen würde. Auch Elke Hoff, die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP im Bundestag, könnte in die Felkestadt eingeladen werden. Denn hier am ehemaligen Bundeswehr-Standort würde man viele Ehemaligen damit ansprechen, denkt Reinhard.
Für Plew wird zudem nur wenig für junge Menschen geboten. Ein Musikevent, etwa ein Festival für junge Leute, könnte er sich in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum vorstellen.
Unter der Leitung von Carsten Dierks wurden die Neuwahlen durchgeführt. Vorsitzender bleibt Ewald Plew, der mit Carsten Dierks und Martin Mann zwei Vertreter hat. Neuer Schriftführer ist Martin Jung; zu Beisitzern wurden Elke Zedlitz und Svenja Meyer gewählt. „Mit diesem Team können wir antreten, das macht Mut“, stellte Vorsitzender Plew zum Abschluss der Versammlung fest.
Bild: Vorsitzender Ewald Plew und die beiden Vertreter Carsten Dierks und Martin Mann. Sitzend die Beisitzer Elke Zedlitz (links) und Svenja Meyer. Foto: Manfred Petzholdt